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Giles Blunt
entspricht dem kanadischen Thrillerautor der Moderne. In fünf Romanen ermitteln inzwischen die von ihm geschaffenen Protagonisten Kommissar John Cardinal und Assistentin Lise Delorme. Aus dem Jahr 2005 stammt “Kalter Mond”, ein Werk, das die posttraumatische Situation einer hirnverletzten Frau in einer dramatischen Rahmenhandlung schildert.
Frederick Forsyth
1938 geboren war er der jüngste Jetpilot der Royal Air Force. Seine Flugerfahrungen haben zu der Novelle “Der Lotse” geführt. Die Geschichte handelt von einem Piloten, der sich am Heiligabend 1957 bei seinem Rückflug wegen eines technischen Defekts im Nebel verirrt. Forsythe selbst lebt heute in London. Er spricht fünf Sprachen fliessend und hat inzwischen 35 Millionen Bücher verkauft, hiervon gilt sein Erstlingswerk “Der Schakal” als Weltliteratur.
Alice Munro
ist eine kanadische Autorin, die inzwischen zehn Erzählbände veröffentlicht hat. Die 1931 geborene Schriftstellerin ist in zweiter Ehe verheiratet, hat drei Töchter und wohnt in Ontario In der “Bär klettert über den Berg” führt die “Alzheimersche Erkarnkung” zu einer erstaunlichen Liason.
Maarten t’ Hart
- der Mann mit dem so schwer nachvollziehbaren Namen - ist promovierter Biologe und stammt aus Holland. Seit 1971 schreibt er professionell und erlangte Weltruhm mit “Das Wüten der ganzen Welt”. Atmosphärisch dichte Handlungsbeschreibungen sind sein Faible. Als Atheist verschließt er sich dennoch nicht den in den Niederlanden existierenden vielgestaltigen religiösen Richtungen. “Concerto russe” handelt von der Sehnsucht eines depressiven Musikliebhabers. In der Hörbuchfassung dürfte es das beeidruckendste Werk dieses Genres sein.
Martin Suter
Der Schweizer Bestsellerautor sah sich zunächst der Welt der Manager literarisch verpflichtet. Inzwischen belegen auch zahlreiche anderweitige Veröffentlichungen als Schriftsteller und freier Autor - darunter einige Romane mit gesellschaftlichem Bezug - die hohe Klasse des 61-Jährigen. Suter lebt mit seiner Frau und seinen beiden Zwillingen in Guatemala und auf Ibiza. “Small World” spiegelt in aller Eigentümlichkeit den Verlauf einer Altersdemenz wider.
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