Dankeschön !


Lesar(z)t

Amtsarzt’ Lesereise


Danke !

(... etwas Persönliches ...)

Was am 7. Februar 2008 in der Dormagener Stadtbibliothek begann und am 11. Januar 2012 in Mönchengladbach, meiner Heimatstadt, endete, - nämlich meine Lesereise - war eine schöne neue Erfahrung für mich als Amtsarzt. Aber wenn man letztlich häufiger als Lesarzt als als Amtsarzt tituliert wird, ist dies vielleicht auch ein Hinweis darauf, die eigenen Literaturaktivitäten nicht zu stark zu strapazieren. Und so hat nunmehr meine Lesereise ein Ende gefunden.

 Nicht immer trat ich allein auf. Gelegentlich wurden die Veranstaltungen durch illustre Gäste bereichert. Hierzu gehörten Kollegen, eine Mitarbeiterin und ein Schriftsteller.

 Jede Veranstaltung hatte ihren Reiz. Bei Kerzenschein, Tee und Gebäck traf man sich in “überschaubarem” Rahmen zu den traditionellen Adventslesungen in
St. Hubertus.
Große Resoanz fanden die Nachmittage bei der Gesellschaft Erholung, der Stadtbibliothek Neuss, im Stellwerk Grevenbroich, Spiegelslustturm Marburg und der KÖB St. Mariä Empfängnis Mönchengladbach-Lürrip.
Bei einigen Lesungen wurde sogar ein Imbiss oder Buffet angeboten, das Freunde meiner Leseaktivitäten zubereiteten. Häufig klangen die Lesungen auch bei einem gemütlichen Plausch aus.

Die Veranstaltungen waren nicht nur auf den Rhein-Kreis Neuss beschränkt; so wurde ich auch nach Bergisch Gladbach, Marburg und Mönchengladbach eingeladen. Insgesamt kann ich so auf 42 Veranstaltungen mit rund 1000 Zuhörern zurückblicken.

Aus all den Werken, die ich vorstellte, wurde eines besonders nachgefragt und gab zu angeregten Gesprächen Anlass: Concerto Russe von Maarten t’Hart fand immer wieder ein bemerkenswertes Echo.

Der Abschluss meiner vierjährigen Lesereise ist ein willkommener Anlass, all meinen Gästen aber auch den Organisatoren und natürlich den Autoren Dankeschön zu sagen.
Mein weiterer Dank geht an meine Familie, die mich gelegentlich entbehren musste,
die Presse, die meine Aktionen so hervorragend begleitete und meinen Arbeitgeber und Dienstherrn, der meine Aktivitäten stets wohlwollend mittrug.

Mir hat es viel Spass gemacht, aber man soll ja bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist.
Behalten Sie mich als “Lesarzt” in guter Erinnerung!

Ihr Michael Dörr